Konsumgöttinnen: Philips Performer Ultimate FC8955/09

Philips Performer Ultimate

Dank Konsumgöttinen kam ich in den letzten Wochen dazu, den neuesten Staubsauger aus dem Hause Philips zu testen: Den Philips Ultimate Performer FC8955/09.

Philips Ultimate Performer

Der Performer Ultimate kommt in einem schicken dungelgrau-metallic daher und fällt sofort durch seine hochglanz Digitalanzeige, die LED-Düse und die Handgrifffernbedienung ins Auge. Wie er sich im Test geschlagen hat, welche Vor- und Nachteile dieser Staubsauger mit sich bringt und ob er die, von Philips angesetzte UVP von 379,99 € wert ist, erfahrt Ihr jetzt hier:

Technische Daten:

  • AAA-Energie-Label ( Jährlicher Energieverbrauch von 26,5  kWh )
  • 11m Aktionsradius
  • Eingangsleistung von 650  W
  • TriActive-LED-Düse
  • ErgoGrip-Fernbedienung
  • Allergie-Abluftfilter
  • 4L S-Bag Ultra Long Performance Staubbeutel
  • Automatische Ein-/Ausschaltfunktion

Der Test:

Trotz der, subjektiv wenig wirkenden 650 W des Staubsaugers ist die Saugleistung des Performer Ultimate mehr als ausreichend. Dank der von Philips benannten AirflowMax-Technologie, welche den Luftstrom in der Staubkammer optimiert, sowie die speziellen nicht verstopfenden Staubbeutel, tritt hier mit der Zeit kein Saugkraftverlust ein. Ich spürte auch kurz vor dem Wechsel des Beutels keine verringerte Saugleistung. Zudem ist das Arbeitsgeräusch des Saugers, gerade im Vergleich zu betagteren Modellen, wesentlich leiser.

Handgriff Fernbedienung

Über die im Handgriff integrierte Fernbedienung lässt sich die LED der Düse ein- und ausschalten, die Saugleistung erhöhen oder verringern, sowie der Staubsauger ein- und ausschalten. Eine super Sache, denn nun muss man sich nicht mehr zum Staubsauger runter bücken, wenn man die Saugleistung bei den unterschiedlichen Bodenbelägen verändern möchte. Legt man den Staubsauger kurz zur Seite, um etwas aus dem Weg zu räumen, dann schaltet Dieser automatisch ab, um nach dem Aufnehmen wieder automatisch loszulegen. Die Ergonomie des Griffes mit der integrierten Fernbedienung könnte Philips jedoch noch optimieren, da es mir doch öfter passiert, dass ich den Staubsauger aus Versehen durch Betätigung der Fernbedienung während des Saugens ungewollt abgeschaltet habe.

 

 

 

WhatsApp Image 2016-10-19 at 14.11.41Die TriActive-LED-Düse mag auf den ersten Blick wie ein Spielzeug wirken, jedoch will man sie nach den ersten Saugeinsätzen nicht mehr missen! Das Saugen an dunklen Ecken oder unter Möbeln wird, auch bedingt durch die sehr flache Bauform der Düse, enorm erleichtert. Durch die sehr bodennah angebrachten LEDs, wirft jedes kleinste Staubkorn oder Tierhaar einen Schatten und die Reinigungsleistung steigt, da kein Schmutz mehr übersehen wird. Dreht man die Düse um, fällt auf, dass Diese nicht wie üblich mit Bürsten ausgestattet ist, sondern in diesem Fall mit Gummilippen. Somit muss nicht mehr zwischen Teppich und Hartboden umgeschaltet werden, denn die Düse verrichtet ihre Arbeit auf jedem Untergrund ohne Einschränkungen. Philips liefert zwar noch eine extra Teppich-Düse mit, deren Vorteil sich mir jedoch nicht offenbaren wollte, da die LED-Düse perfekt funktionierte.

Im Handgriff integriert ist eine, mit Bürsten besetze Fugendüse, die sich, nachdem man das Teleskoprohr abgekoppelt hat, mit einem Handgriff nach vorne herausschieben lässt. Somit fällt das lästige Umbauen weg. Weiteres Zubehör ist im Korpus des Staubsaugers, unter einer Klappe, untergebracht.

 

FugenbürsteGummilippenLED Düse

Interessant für Allergiker ist, dass die Abluft des Staubsaugers durch einen ECARF-zertifizierten Filter geleitet wird und so 99,9% aller allergenen Partikel herausgefiltert werden.

Nach nun etwa einem Monat in Benutzung, sind mir aber auch einige unangenehme Dinge aufgefallen, die ich Euch nicht vorenthalten Staufachmöchte. Neben der schon erwähnten Ergonomie der Fernbedienung, störte mich der ziemlich störrische Schlauch des Saugers. Dieser ist nicht drehbar am Sauger gelagert sondern fest, was zusätzlich durch die Steifigkeit des Materials ein Gefühl aufkommen lässt, als würde der Schlauch nicht optimal der Bewegung folgen. Manchmal verdrehte er sich auch so ungünstig, dass er abknickte. Als nächstes sei der “SmartLock” des Teleskoprohrs, sowie dessen Längenverstellung zu erwähnen, denn beides lässt sich meiner Meinung nach viel zu schwergängig betätigen. Im Vergleich zu meinem 2-Jahre alten Siemens-Gerät ist es schon fast eine Qual das Rohr in der Länge zu verstellen oder den Handgriff bzw. die Düse zu lösen. Mit den, vom Hersteller angegebenen 6,2 Kg Gewicht, ist der Performer Ultimate auch nicht gerade ein Leichtgewicht unter den Staubsaugern.

Kommen wir zu den Folgekosten, die der Philips Performer Ultimate mit sich bringt. Hier schlagen die besonderen S-Bag Staubbeutel mit fast 11€ für 3 Stk. ein Loch ins Portemonnaie. Hinzu kommt, dass alle 12 Monate der Allergiefilter (ca. 20€) und der Motorfilter getauscht werden sollte.

Fazit:

Die TriActive-LED-Düse ist der Hammer! Die Handgrifffernbedienung erleichtert die Bedienung enorm. Das waren dann aber auch schon alle großen Vorteile des Philips Performer Ultimate! Gepaart mit den aufgezählten Defiziten und der Tatsache, dass es sich um einen Staubsauger handelt, der an der 400€-Marke kratzt, kann ich einen Kauf nur bedingt empfehlen.

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